Rede für die Kinder des Widerstandes beim Ostermarsch 2026

Ich begrüße Sie im Namen des Vereins „Kinder des Widerstandes“.

Wir alle sind Nachkommen von Verfolgten des Naziregimes. Unsere Eltern und Großeltern erlitten Folter und Terror, manche den Tod, in Gefängnissen, Zuchthäusern und Konzentrationslagern oder flohen aus Deutschland.

Regelmäßig besuchen wir Schulen verschiedener Schulformen, auch Jugend- und Erwachsenenorganisationen und wir halten Vorträge und Reden im Rahmen verschiedener Aktionen und Veranstaltungen in ganz NRW. 

Einige unserer jüdischen Mitglieder wurden noch in den 40er Jahren geboren. Sie überlebten, weil mutige Menschen sie versteckten. Die Befreiung von der Naziherrschaft erlebten sie als Vier- Fünfjährige.

Diese Solidarität wurde den deportierten jüdischen Kindern nicht zuteil. Die jüngsten der Kinder, die zwischen 1938 und 1945 verschleppt und ermordet wurden waren erst wenige Monate alt oder noch Kleinkinder, die ältesten zwischen 15 und 17 Jahren alt. Über 130 Kinder mussten vom Duisburger Hauptbahnhof die Fahrt in den Tod antreten. Hinter jeder Zahl steht ein konkretes Leben, ein Kind mit Familie, Alltag und Zukunft. Das alles wurde gewaltsam beendet  

Dieses Mahnmal erinnert genau daran – nicht nur an „viele Kinder“, sondern mit einer Namentafel im Inneren an jedes einzelne Kind

Es wurde vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Duisburg initiiert, von dem Duisburger Künstler Gerhard Losemann entworfen und am 9. Dezember 2012 feierlich enthüllt.

Die Stele trägt die Inschrift „Von dieser Stelle“. Gemeint ist natürlich der Bahnhofsvorplatz, wo sie auch hingehört!

2012 bei der Einweihung hieß es noch: Bis zur finalen Aufstellung auf dem derzeit im Bau befindlichen Bahnhofsvorplatz befindet sich (die Stele) vorübergehend gegenüber dem Harry-Epstein-Platz in der Duisburger Innenstadt.

Obwohl der Bahnhofsvorplatz inzwischen längst fertiggestellt ist, steht das Mahnmal bis heute an seinem „provisorischen“ Ort, wenig sichtbar, seitlich, vom Füßgängerverkehr nicht berührt, daher kaum beachtet, eher wie abgestellt, als in das Stadtbild integriert.

Die Gründe kann man nur vermuten: Es gibt den Vorwurf des fehlenden politischen Willens, des Verschleppens einer Entscheidung.

Soll der Bahnhofsvorplatznach nach dem Willen des Stadtmarketings „repräsentativ, offen, funktional“ gestaltet sein? Passt ein Mahnmal mit schwerer historischer Bedeutung aber nicht in dieses gewünschte Bild?

Ich finde, dieses Mahnmal gehört auf den Bahnhofsvorplatz, an diese Stelle,

Die Stele könnte am richtigen Standort vielleicht anregen, über das Leid von Millionen Kindern weltweit nachzudenken, die vor Kriegen fliehen oder vor Hunger – Leid, das selten auf den Titelseiten zu finden ist und anscheinend weniger wichtig als ein Walfisch.

Ein paar Zahlen, um das Ausmaß dieses Leides ahnen zu lassen: Laut UNICEF und UN-Flüchtlingsorganisationen Stand: Ende 2024 waren (neueste verfügbare globale Daten) ca. 48–50 Millionen Kinder weltweit auf der Flucht wegen Krieg, Gewalt oder Verfolgung. Die Zahl der geflüchteten Kinder hat sich seit 2010 bis Ende 2024 fast verdreifacht. (Inzwischen ist die Zahl für 2025 /2026 noch höher, da der Völkermord in Gaza und der Westbank mit gesteigerter Brutalität weitergeführt wurde und wird und neue Kriegsgebiete dazu gekommen sind z.B.Iran)

Doch viel mehr Kinder leben noch mitten im Krieg, ohne fliehen zu können

Über 470 Millionen Kinder leben in Konfliktzonen. Das ist fast jedes fünfte Kind weltweit. Diese Kinder sind ständig bedroht, oft von Hunger, Gewalt und Armut betroffen. Sie leben dort, ohne fliehen zu können.

Hilfsorganisationen sprechen von einer „globalen Kinderkrise“ historischen Ausmaßes.

Um ein wenig klarzumachen, was solche Zahlen bedeuten, möchte ich auf die Situation der Kinder in Gaza eingehen. Dabei habe ich auch das Leid der Kinder im Iran, in der Ukraine, im Sudan, im Kongo, im Yemen, in Myanmar und weiteren Ländern im Kopf und auch die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten.

Aber die Zahl der getöteten Kinder in Gaza ist eine der höchsten dokumentierten Kinder-Todeszahlen in einem aktuellen Konflikt weltweit.

Nach aktuellen verlässliche Zahlen von UNICEF (Stand Anfang 2026) wurden seit dem 7. Oktober 2023 bis Anfang Februar 2026 mindestens etwa 21.289 Kinder in Gaza getötet. Das ist die derzeit konkret belegte Mindestzahl.

Insgesamt wurden in diesem Zeitraum über 71.000 Menschen in Gaza getötet

Viele Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen höher liegen könnten, weil: nicht alle Toten erfasst werden und viele noch unter Trümmern vermutet werden.

UNICEF berichtet außerdem über 40.000 verletzte Kinder (UNICEF/UN-Schätzungen bis Anfang 2026) viele davon mit Amputationen, schweren Verbrennungen, lebenslangen Behinderungen

Ca. 17.000 Kinder gelten als unbegleitete oder von Eltern getrennte Kinder (UNICEF) das bedeutet entweder sind beide Eltern tot oder getrennt durch Krieg, Flucht, Gefangenschaft

Die psychischen Folgen bei den Kindern sind in Gaza (besonders extrem) UNICEF und Hilfsorganisationen berichten von schweren Traumata, Angstzuständen, Schlaflosigkeit, ständiger Panik z. B. bei Geräuschen, von einer „ganzen Generation traumatisierter Kinder“

 Das ist nicht nur eine humanitäre Krise, sondern eine langfristige gesellschaftliche Katastrophe für eine ganze Generation.

Ich könnte jetzt noch darauf eingehen, dass vielen Hilfsorganisation die Mittel gekürzt oder ganz entzogen wurden oder ihnen die weitere Tätigkeit verboten wurde, dass dadurch gewachsene, dringend benötiget organisatorische Strukturen zusammenbrechen, dass aber scheinbar unendliche Finanzmittel für Rüstung und Krieg zur Verfügung stehen, was wiederum neues Leid, Verarmung, Hunger und Tod hervorbringen wird. Und neue Flüchtlingsströme von Menschen, die für sich und ihre Kinder ein Leben in Sicherheit suchen werden.

Daher ist mir aus der Geschichte und den Geschichten der „Kinder des Widerstandes“ ein Abschnitt der Ostermarsch Aufrufes Rhein-Ruhr sehr wichtig:

Krieg, Verwüstung, Verfolgung, Hunger und Not treiben Millionen Verzweifelte in die Flucht. Doch Deutschland und Europa reagieren mit einem Überbietungswettbewerb der Abschreckung und Abschottung gegen Menschen in Not. Das beschämt uns ebenso wie Forderungen nach schneller Abschiebung in kriegszertrümmerte Herkunftsländer ohne garantierte Menschenrechte. Diese Menschen brauchen einen sicheren Zufluchtsort, auch in Deutschland und anderen Ländern.

Der Ostermarsch steht zu der entscheidenden Lehre aus der NS-Zeit.

Auch 80 Jahre nach Ende des II. Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus gilt: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! 

Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus – ein Film über Ulli und Traute Sander

Liebe Freundinnen und Freunde!

Da die Tradition der öffentlichen Erinnerung und der Weitergabe der antifaschistischen Lehren zunehmend in Vergessenheit zu geraten scheint, haben sich die Aktiven Jochen Vogler und Martin Bauer vom Medienportal R-mediabase, unterstützt durch den Historiker Ulrich Schneider auf den Weg gemacht, einen Film, der zum 80. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg im Mai 2025 präsentiert werden sollte, nunmehr, uraufzuführen.

Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus; Aktiv in und mit der VVN

Erzählende im Film sind besonders Traute und Ulrich Sander. Beide stehen stellvertretend für eine Vielzahl von Frauen und Männern, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für die antifaschistischen Ideale eingesetzt haben, die sich in den Kernaussagen „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ des Jahres 1945 bewahrt haben. Sie sind in vielen Teilen der Bundesrepublik als langjährige Aktivisten der antifaschistischen und Friedensbewegung bekannt und werden als Gesprächspartner geschätzt. Hinzu kommt, dass Ulrich Sander als Journalist bis heute in verschiedenen Zeitschriften publiziert und als Buchautor dadurch ebenfalls in weiten Kreisen bekannt ist.

In unserem Film kommen die Akteure und ihre Kooperationspartner selber zu Wort, denn sie können überzeugend und mit eigener Betroffenheit von ihren Erfahrungen und den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahrzehnte sprechen. Und so stehen im Zentrum des Filmes Gespräche mit Traute und Ulrich Sander, Beate Klarsfeld, Nicole Mattern vom Verein Kinder vom Bullenhuser Damm, Stephan Stracke und weiteren Mitstreitern der „Angreifbaren Traditionspflege“ und andere. In acht Kapiteln behandelt dieser Film verschiedene Facetten der antifaschistischen und Erinnerungsarbeit.

Zusammen mit der VVN-BdA NRW beschäftigte sich Ulrich Sander viele Jahre mit den Verbrechen der Wirtschaft, die von ihrer aktiven Mitwirkung am faschistischen Regime profitiert hat. Dabei ging es auch um die gesellschaftliche Erinnerung, wie sie jetzt durch die Errichtung eines Denkmals für die Zwangsarbeiter am Dortmunder Phoenix-See sichtbar gestaltet wurde. Für die die VVN-BdA und das Internationales Rombergpark Komitee forschte und publizierte Ulrich Sander über Kriegsendphasenverbrechen. Bezeichnenderweise wurde er wegen solcher antifaschistischen Arbeit Jahrzehnte lang durch den bundesdeutschen VS- Inlandsgeheimdienst beobachtet und vielfach in den Jahresberichten des Verfassungsschutzes denunziert.

Ein Film, der in knapp 70 Minuten mit seinen Schilderungen nicht nur einen Rückblick auf die Herausforderungen antifaschistischen Handelns in den vergangenen Jahren liefert, sondern auch Mut machen soll, sich heute und morgen zu engagieren.

Wer dieses Projekt, das mit großem ehrenamtlichen Engagement, aber auch mit einer Anschub-Förderung der Rosa-Luxemburg-Stiftung , von R-mediabase und der VVN-BdA NRW auf den Weg gebracht wurde, unterstützen will, ist herzlich eingeladen.

Die zuständige Kto-Nr. ist: IBAN: DE23430609674047361100 =  Kto von R-mediabase – stichwort film u.sander. Für 20,– € kann ein Stick zum Film geliefert werden.

Ergänzung:

Interview des Fritz Bauer Forums mit Traute und Ulrich Sander: ttps://nrw.vvn-bda.de/2024/08/07/interview-mit-ulrich-sander-zeitzeuge-zur-geschichte-der-vvn/

„Wehret den Anfängen“: Erinnern an Widerstand und Verfolgung in Essen

Aus Anlass des 80. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus berichteten in der Volkshochschule Essen 4 Kinder von Widerstandskämpfern über den mutigen Kampf und die Verfolgung ihrer Eltern durch das nationalsozialistische Regime.

Im Gegensatz zu einigen Gegnern der Nazis hat der Widerstand in der Arbeiterschaft bereits vor der Machtübertragung stattgefunden. Leider konnte man sich über das Vorgehen nicht einigen, sodass die Faschisten den Sieg davon trugen. In den Gefängnissen und Konzentrationslagern war die Solidarität unter allen Inhaftierten dann aber groß.

Was jedoch viele der Besucher, in der vollbesetzten VHS nicht wussten, ist die Tatsache, dass viele der Widerstandskämpfer gegen die Nazis auch in der neu gegründeten Bundesrepublik unter Repressalien zu kämpfen hatten. Sie waren oft die Vaterlandsverräter und da sie sich auch weiter gegen Neofaschismus, Rassismus und Friedenspolitik einsetzten, kamen sie wieder mit der Polizei in Konflikt. Aber alle ließen sich bis zu ihrem Tode nicht von ihren Ansichten abbringen und gaben ihren Kindern mit, sich einzumischen.

„Wehret den Anfängen“

Multimedialer Vortrag mit sieben Kindern des Widerstandes im Kölner EL-DE Haus

Im Rahmen der Ausstellung „Kritik im Nationalsozialismus – Kölner Fälle 1934-1944“ gaben, am 23.1.2025, sechs Kinder/Enkelkinder und eine Schwiegertochter Auskunft über ihre Vorfahren, die im Widerstand waren. Es wurde an das Leben im Widerstand von Rudi Grützner, Grete Humbach, Jakob Zorn, Albert Müller, Kurt Bachmann, Klara Schabrod und Willi Neurath erinnert. Ergänzt wurden die Vorträge durch kurze Filmdokumente, in welchen die vorgestellten Antifaschistinnen und Antifaschisten selbst zu Wort kamen. Es war ein interessiertes Publikum und es gab eine angeregte Diskussion. Vor allem wurde die Frage diskutiert, wie man sich heute der gefährlichen Rechtsentwicklung entgegenstellen kann. Auch wenn diese Frage nicht abschließend beantwortet werden konnte, profitierte die Diskussion sehr von den unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven der Vortragenden.

Die einzelnen Vortragenden können gerne über [email protected] zu Vorträgen oder Gesprächsrunden, angefragt werden.

Die Ausstellung im El-De-Haus in Köln, Appellhofplatz 23-25, läuft noch bis zum 16. Februar 2025

Erfolgreicher Vortrag im Kölner Leonardo da Vinci Gymnasium

Am 16. Januar 2025 lud das Kölner Leonardo da Vinci Gymnasium zur Eröffnung der Ausstellung  „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ ein. Im Rahmen dieser Wanderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand berichteten 4 Angehörige von Widerstandskämpfern über ihre Eltern/Großeltern. Die Veranstaltung war gut besucht und es war ein sehr interessiertes Publikum. Vor allem der Appell, heute gegen die Rechtsentwicklung einzutreten, fand großen Anklang.

Ein Artikel im Kölner Stadtanzeiger kann unter diesem Link angeklickt werden.

Geschichte hautnah an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule

Vom 03.06.2019 bis zum 07.06.2019 sind die „Kinder des Widerstandes“ zu Gast an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule (IDG) zu Gast. „Kinder des Widerstandes“ sind Kinder von Zeitzeugen, welche über den Widerstand im Nationalsozialismus berichten. Zeitgleich findet eine Ausstellung zum Neofaschismus in Deutschland bis zum 17.06.2019 statt.

Interessiert lauschen die Schülerinnen und Schüler (SuS) des 10. Jahrgangs den Erzählungen von Alice Czyborra von ihrer jüdischen Familie, die 1933 nach Frankreich emigrierte. Sie selbst wurde in der Zeit der Besatzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht in Paris geboren und musste ab 1942 bei einer französischen Bauernfamilie versteckt werden, um der Deportation nach Auschwitz zu entkommen. Ihre Eltern Ettie und Peter Gingold hatten sich der Résistance angeschlossen. Peter Gingold wurde aufgrund eines Verrates in Dijon verhaftet, von der Gestapo in Dijon und Paris verhört und gefoltert. Peter Gingold konnte durch eine unglaubliche Flucht überleben und beteiligte sich an der Befreiung Paris.

Mit Alice Czyborra sind auch weitere Kinder von Widerstandskämpfern an der IDG zu Gast und bieten den SuS die Möglichkeit, sich über das Leben und den Widerstand im Nationalsozialismus „hautnah“ zu informieren.

So berichtet Margret Rest von ihrem Vater Willi Rattei, der in Essen schon vor 1933 gegen den auf kommenden Faschismus gekämpft hatte. Er wurde 1934 als Schutzhäftling in eines der ersten Konzentrationslager nach Esterwegen gebracht. Die unmenschliche Haft- und Arbeitsbedingungen konnten ihn nicht einschüchtern, und er setzte seinen Widerstand nach seiner Entlassung fort. Er wurde erneut verhaftet und überlebte die Konzentrationslager Sachsenhausen und Buchenwald.

Die persönlich bitteren Erfahrungen ihrer Eltern wollen die Söhne und Töchter weitergeben, damit die SuS besser verstehen, warum sie heute wachsam sein müssen gegenüber ausländerfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Lösungen und Ausschreitungen. Rolf Dymel erzählt von seinem Vater Alfred, der in Herne einer kleinen Gruppe von Sozialdemokraten angehörte, die sich nach der Machtübertragung an die NSDAP Ende Januar 1933 nicht mit der Nazi-Herrschaft abfinden wollten. Die Gruppe wurde verraten, Alfred Dymel wurde verhaftet, gefoltert, verurteilt zu einer Zuchthausstrafe, dann in eine Strafdivision gesteckt und am Ende des Krieges noch in einem Konzentrationslager eingesperrt.

„Damit ihr nicht das riskiert, was wir riskieren mussten,“ mahnte Peter Gingold anlässlich einer Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Ingelheim. Wir sind für die Gräueltaten damals nicht verantwortlich. Wir sind aber dafür verantwortlich, dass so etwas niemals wieder passiert. Dafür steht auch die IDG und trägt ebenso den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Ebenfalls vom 03.06.2019 bis zum 17.06.2019 wird in der IDG daher die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ gezeigt, eine Ausstellung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und verschiedener Gewerkschaften, u.a. der GEW Landesverband Hamburg.

SuS der EF und Q1 erklären die Strukturen der neonazistischen Organisationen anhand eines Wimmelbildes, das ein „Braunes Haus“ darstellt. Die Dokumente auf den Tafeln verdeutlichen, dass die Neonazis sich als geistiges Erbe der Nationalisten verstehen, sich äußerlich heute aber kaum von anderen Jugendkulturen unterscheiden.

Dieses Projekt konnte den SuS mit finanzieller Hilfe des Fördervereins und tatkräftiger Unterstützung einzelner Oberstufenschüler, Herrn Haßlinghaus und Herrn Yalcin ermöglicht werden.